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Sechs Tipps für Whitehaven Beach

Der Whitehaven Beach im australischen Bundesstaat Queensland ist der schönste Strand der Welt. Punkt. Klar, sollte man mit Superlativen sparsam umgehen und solche Behauptungen sind ja auch immer Ansichtssache – wer aber einmal eine Ansicht auf diesen Strand hatte, wird einfach nichts Anderes behaupten. Natürlich taucht der Whitehaven Beach regelmäßig in allen weltweiten Strand-Rankings auf, seine Schönheit hat aber auch einen rationalen Grund: Der Quarzgehalt von nahezu 99 Prozent (für alle Physiker unter Euch) verleiht ihm diese unglaublich weiße Farbe, die sich wie ein Sahnejoghurt durch das Blau schlängelt. Und dadurch, dass alle Sandkörner genau gleich sind (für alle Ökonomen unter Euch), fühlt sich der Sand so fein an und lässt sich sogar auf der Handfläche wegpusten. So, jetzt wo mir hoffentlich auch die letzten Skeptiker glauben: Hier kommen meine Tipps für Euren Besuch am Whitehaven Beach, die ich vorher auch gerne gehabt hätte. P1200271P1200069Tipp Nr. 1: Am beeindruckendsten sieht der Strand natürlich von oben aus. Es gibt Rundflüge mit Wasserflugzeugen und Helikoptern. Das Gute an Wasserflugzeugen ist, dass Ihr dann genau auf dem Strand landen könnt. Mit einem Helikopter kommt man wieder zum Hamilton Island zurück, der größten bewohnte Insel von 74 Inseln der Whitsunday Islands und für viele der Ausgangspunkt für alle Great Barrier Reef Touren. Da an unserem Tag der Seegang für die Landung eines Wasserflugzeugs zu stark war, sind wir mit einem Helikopter geflogen und dann von Hamilton Island aus mit dem Boot wieder zum Whitehaven Beach gefahren (etwa 40 Minuten). Eben diesen Weg spart man sich mit einem Wasserflugzeug.P1200273P1200360P1200306P1200401P1200443P1200576Tipp Nr. 2: Auf Hamilton Island werden viele Touren um die Whitsundays angeboten, auch zum Whitehaven Beach. Diesen berühmten und besonders geschützten Abschnitt, den Ihr oben auf den Bildern gesehen habt, dürfen aber nicht alle Anbieter befahren, da nicht alle Lizensen haben. Fragt deshalb explizit nach! Wir waren mit Cruise Whitsundays unterwegs und die durften als größter Anbieter natürlich alles.P1200683P1200611P1200636Tipp Nr. 3: Unten ist das Wasser eher flach und überall gleiten Stachelrochen über den Sand – also immer schön aufpassen! Das ist aber nicht der Tipp, ich bin ja nicht Eure Mama. Der Tipp ist der Aussichtspunkt (etwa 20 Minuten Fußweg), für den wir leider keine Zeit mehr hatten. Von dem man aber eine ähnlich spektakuläre Sicht auf den Sahnejoghurt-Strand hat wie aus der Luft. Unbedingt hingehen!P1200681P1200597P1200655P1200697P1200798An Board gab’s mein Lieblingsessen: Seafood-Tacos!!!P1200701P1200809P1200712P1200818P1200840P2150672 KopieP1200867P1200428Tipp Nr. 4: Bleibt einen Tag auf Hamilton Island – man braucht weder mehr noch weniger. Die Insel hat einen hübschen Hafen und ist, wie schon erwähnt, ein guter Ausgangspunkt für Touren und Rundflüge (auch über dem Great Barrier Reef zum berühmten Herz-Riff). Wir waren im Hotel Beach Club (Fotos unten), das absolut bezaubernd war: super Strand, Infinity-Pool, weiße helle Räume.P1210037P1210042P1200924Tipp Nr. 5: Wenn Ihr schon auf Hamilton Island seid, verpasst nicht die Chance, mit Koalas zu frühstücken. Da diese Tiere unter starkem Naturschutz stehen, gibt es nur wenige Orte in Australien, wo es möglich ist. Koalas gelten als die Säugetiere mit dem kleinsten Gehirn im Verhältnis zu ihrer Körpermasse (sehr sympathisch) und schlafen bis zu 20 Stunden am Tag (noch sympathischer). Sie fühlen sich etwas borstig und ölig an und danach riechen die Hände nach Eukalyptus. Und sie krallen sich ganz schön fest… Ich war aber gerne Willys (zehn Jahre alt) Baum.P1200966P1200977Tipp Nr. 6: Bringt Eurem Boyfriend aus dem Souvenir-Shop endlich mal ein Geschenk mit, über das er sich wirklich freut! Sexy times…P1200988P1210025P1200998P1210003P1210013P1210034P1210036P2150619P2150640P2150665P1210073

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Ain’t No Island Like Lady Elliot

Manchmal liegt das Gute so fern. Es gibt kaum eine andere Insel, bei der sich die lange Anreise so sehr lohnt wie bei Lady Elliot im australischen Bundesstaat Queensland. Die südlichste Insel am Great Barrier Reef ist nur per Flugzeug (ab Hervey Bay ca. 200 Euro) erreichbar und man hat so eine wie sie noch nie gesehen – ehrlich! Schon beim Anflug beobachtet man, wie Mantarochen (hier gibt es eine Forschungsstation) mit ihrer Flügelspannweite von bis zu acht Metern um Lady Elliot ihre Runden drehen, später dreht man mit. Die Insel ist zwar seit 1970 für den Tourismus erschlossen, dank der Abgeschiedenheit und den strengen Auflagen ist hier die Unterwasserwelt aber so neugierig wie selten. Schildkröten und Riffhaie kommen auf einen zugeschwommen, Mantarochen kreisen beim Tauchen über den Köpfen (immer schön nach oben schauen!) und verdecken wie ein Riesenteppich die durchkämpfende Sonne. Man kann ihr schwarz-weißes Muster fotografieren und so zu der weltweiten Bestandaufnahme dieser größten Rochenart (können bis neun Meter lang und drei Tonnen schwer werden) beitragen. Sie sind übrigens für den Menschen ungefährlich und ernähren sich hauptsächich von Plankton – viel Plankton. Ein Manta muss täglich bis zu 14 Prozent seines Körpergewichtes davon essen, um zu überleben. Andere ständige Inselbewohner sind Weißkappennoddis und Zügelseeschwalben. Ein Drittel der Insel ist sogar ein (ziemlich lautes) Vogelschutzgebiet und auf dem Zimmer liegen Ohrstöpsel aus – falls es nachts wieder was zu bereden gibt zwischen den Noddis und den Schwalben. Ihr interessiert Euch weder für Vögel noch für Rochen? Macht nichts, es gibt auch einfach einen geilen Strand! Und Austern zum Sundowner…P1170856P1170848P1170869Die Landebahn durchquert die gesamte 870 Meter lange und 670 Meter breite Insel.P1170774P1170885P1180069Beim Spazierengehen soll man darauf achten, dass gerade kein Flugzeug landet. Und wenn gerade eins landen, kommt sofort ein Traktor zum Kofferholen.P1170901P1170909P1170928P1170934P1170963Das Verrückteste aber an Lady Elliot: Die Insel liegt direkt auf einem Riff und bei Ebbe stehen alle Korallen frei. Bei Flut (zweimal am Tag) kann man von seinem Bungalow aus gleich zum Riff schnorcheln gehen und muss nicht erst mit einem Boot rausfahren. Bei Ebbe geht man zwischen den Korallen spazieren wie im Wald zwischen den Pilzen. Nur ein bisschen hübscher.P1170984P1180110P1170950Hier gibt es ein Eco-Resort im Bungalow-Style mit etwa 150 Schlafplätzen (Lady Elliot Island Resort) ab 118 Euro/p.P. im DZ mit Halbpension. Man kann aber auch nur für einen Tag kommen, ohne zu übernachten. Das war mein Häuschen – direkt am Strand wie wohl alles hier.P1180087P1170941Mittagsschlaf…P1180149P1180247 Bei Flut verstecken sich die Korallen und der Strand wird wieder… zu einem ganz normalen Strand.P1180157P1180039P1180026Eine Seite der Insel ist sandig, die andere voll mit Muscheln und Fossilien.P1180170P1180011Und wieder Ebbe. Man könnte hier stundenlang dem Wasser beim “Spazierengehen” zuschauen und wie die Küste immer wieder zu einem blau-grünen Leopardenfell wird.P1180162P1180022Einen Sessel dafür habe ich auch schon gefunden…P1180046P1180132P1180062P1180256DSCN1717Bei Flut gibt es drei Optionen: Man kann schnorcheln, tauchen oder mit einem Glasbodenboot rausfahren. Bei den beiden letzteren sieht man ziemlich sicher einen Mantarochen. Schildkröten kommen dagegen sehr nah an die Küste. Die trifft man schon beim Schnorcheln.DSCN1617DSCN1630Hier ein Bild vom Glasbodenboot. Schöner ist es aber, den Rochen beim Tauchen auf den Bauch zu schauen.DSCN1620DSCN1643DSCN1765DSCN1690DSCN1782DSCN1879DSCN1767DSCN1784DSCN1913DSCN1791P1180360Lady Elliot wurde 1816 zum ersten Mal angesteuert und nach dem Schiff des Entdeckers benannt. Lang lebten hier nur drei Familien, die den Leuchtturm bedienten. Heute ist er ein reiner Sonnenuntergangsspaß. Die Schiffe wissen mittlerweile, dass die Insel existiert und müssen nicht mehr gewarnt werden.P1180261P1180272P1180267P1180275P1180271P1180274P1180269P1180287P1180297P1180352P1180305Beim Sunset-Picknick habe ich eher eine Tüte Erdnussflips erwartet, aber gut, das nehme ich auch…P1180343P1180368P1180418Und auch die Haie haben das leckere Essen wohl gerochen.P1180446Die Vögel auf der Insel funktionieren wie der umgekehrte Wecker. Wenn sie anfangen zu schreien (sie schreien wirklich), ist es schon spät und Zeit, ins Bett zu gehen. Die Ohrstöpsel auf dem Nachttisch habe ich leider erst am nächsten Morgen bemerkt. Danke, Weißwein!P1180504P1180519Die Abgeschiedenheit der Insel hat einen weiteren Vorteil: Die An- und Abreise ist schon eine Sehenswürdigkeit an sich und man entdeckt auf dem Weg noch viele andere kleine, teilweise unbewohnte Insel. Bei der unteren habe ich mir eine Fallschirmausbildung gewünscht…P1180589P1180592P1170712P1170733

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Hayman Island, my One&Only!

Entspannung gehört zu den Dingen, die ich überhaupt nicht kann. Wenn Ihr also Fotos davon seht – die sind gestellt. In diesem Post sind sie aber vor einer besonders schönen Kulisse gestellt. Auf unserer Riff-Hopping-Tour im australischen Bundesstaat Queensland hatte ich das Glück, im am meisten ausgezeichneten Luxus-Resort Australiens übernachten zu dürfen, dem One&Only Hayman Island. Etwa zwölf Stunden war ich da, acht davon in der Nacht, drei davon geschlafen. In der restlichen Zeit lief ich auf der Privatinsel rum, machte entspannt aussehende Bilder und war sogar zwei Stunden hiken. Ok, eine Stunde. Eins steht aber fest: Wenn ich irgendwann das Entspannen lernen sollte, komme ich genau an diesen Ort zurück. Ohne meine Kamera.P1180718P1180788P1180785Hayman Island ist eine der bekanntesten Privatinseln in ganz Australien und hat eben nur dieses eine Resort. Es wurde nach einer Mega-Renovierung (für 80 Millionen Dollar) vor einem Jahr wieder eröffnet und ist seitdem so etwas wie The Great Gatsby unter den Hotels: Alle sprechen darüber, aber keiner kennt es wirklich – noch nicht zumindest. Abgeholt wird man – wie denn sonst – mit einer Jacht von Hamilton Island.P1180801P1180796P1180811P1190216
Die unteren Suiten im Pool Wing haben alle eine Terrasse mit dem direkten Zugang zum größten Pool in der südlichen Hemisphäre (8,7 Millionen Liter Salzwasser). Man kann also fast aus seinem Zimmer ins Wasser springen. Oder die Treppe runtersteigen (für ungraziöse Menschen wie mich). Meistens schauen sowieso nur die Kakadus zu. P1190020P1190199P1190197Das Resort hat sechs Restaurants, eine Bar (Bar Fifty), die in den 50er Jahren auch noch da stand und vier verschiedene Flügel mit Zimmern/Villas. Hier eine kurze Führung:P1180905P1180912P1180917P1180963P1180952Die One&Only Hayman Penthouses liegen in den oberen Etagen des One&Only Hayman Wing und gleichen einem Apartment. Mit riesigen Wohnzimmern und dem Blick über das ganze Resort und die Whitsunday-Inseln.P1180969P1180865P1190026P1190008Die Villas im One&Only Beach Wing haben einen direkten Zugang zum Strand und sind quasi durchsichtig. Pool auf der einen Seite, Strand auf der anderen. Und dazwischen noch mehr Kakadus.P1190030P1190051P1190138P1190107Und das waren MEINE Lieblingszimmer: Strand- und Pool-Cabañas, in denen man den ganzen Tag verbringen konnte, über Nacht aber leider raus musste.P1190094P1190117P1190146P1190160Im Restaurant Fire gab es Wagyu-Rind im Cabernet Sauvignon mariniert. Schmeckt aber besser, als es aussieht, daher hier: Ein Gemüsebeet als Vorspeise und ein Himbeeren-Turm als Dessert.P1190168P1190180P1190249P1190252P1190432P1190281P1190261Am nächsten (sehr frühen) Morgen lief ich noch schnell zum Infinity-Pool, um das Angeberfoto zu machen, von dem ich schon immer geträumt habe. Danach hatte ich noch ganze zwei Stunden Zeit, um zum Aussichtspunkt zu wandern, zu frühstücken und zu packen.P1190275P1190310P1190303P1190410P1190402P1190392Auf dem Weg hoch trifft man auf Wallabys, kann die Anlage mit dem Riesen-Pool und die Whitsunday-Inseln von oben sehen, auf einem Rolls-Royce probesitzen und sich darauf freuen, dass man gleich auch noch viel höher kommt. Denn die Abreise geht auch per Wasserflugzeug.P1190412P1190416P1190421P1190428P1190446Flughafen.P1190448P1190487Startbahn.P1190527P1190503Aussicht. Und ganz ganz kurz konnte ich sogar entspannen. Hayman Island, mein One&Only! P1190510Zimmer im One&Only Hayman Island kosten ab 245 Euro/p.P. im DZ. Flüge nach Queensland mit Cathay Pacific via Hongkong nach Brisbane oder nach Cairns (ab 1125 Euro mit 30 kg Freigepäck und Rail&Fly-Ticket in Deutschland).

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Fraser Island Fun

Die größte Sanddüneninsel der Welt – das klingt ja erst einmal nach viel…Sand. Und wenig spannend. Für Ostsee-Kinder wie mich haben Dünen so viel Exotik wie eine geräucherte Makrele und im australischen Queensland – so weit weg von Zuhause – erwartet man eben Dinge, die man noch nie in seinem Leben gesehen hat. Kinder! Ich war noch nie auf einer Insel, die ich so unterschätzt habe! Fraser Island (200 Einwohner, 124 Kilometer lang) ist DIE Abenteuerinsel von Queensland, die Ihr auf einer Rundreise auf keinen Fall auslassen dürft – auch wenn das mit den Sanddünen zunächst öde klingt! Sie ist die einzige Sandinsel der Welt, auf der überhaupt Regenwald wächst, auf der höchsten Düne Mount Bowarrady (240 Meter hoch) kann man sandboarden, an der Ostseite Haie und Buckelwale beobachten und im Inneren der Insel in einem der knapp 200 Süßwasserseen schwimmen. Und der 75-Mile-Beach ist offiziell auch Autobahn mit zwei Verkehrspolizisten (Höchstgeschwindigkeit 80 km/h) und Landeplatz für Kleinflugzeuge. Also vorsichtig beim Rumknutschen am Strand! Leider war ich nur für einen Tag auf Fraser Island, versucht aber, mindestens zwei zu bleiben. Hier ein paar Inspirationen, was Ihr in der Zeit anstellen könnt:

ÜBERNACHTEN:P1160585Wir übernachteten im Kingfisher Bay Resort (ab 98 Euro/Nacht) – einer zweistöckige Anlage mitten in die Wildnis gebaut, aber mit einem direkten Strandzugang.P1160634P1160598P1160654Die berühmtesten Bewohner von Fraser Island sind Dingos, die zwar oft wie süße Haushunde aussehen, dennoch aber wild sind. Also: Nicht streicheln, nicht füttern, nicht wegrennen. Denn alles war rennt, schmeckt im Tierreich bekanntlich besonders gut.P1160673Die buntesten Bewohner sind aber Allfarblori, die bevorzugt kopfüber ihr Abendessen einnehmen.P1160744Nach zwei Tagen Anreise aus Berlin zum ersten Mal barfuß laufen – was für ein Gefühl!P1160695P1160747P1160768P1160783Das Resort liegt neben der Anlegestelle für die Fähren. Es gibt eine Bar direkt an der Brücke (oben rechts) mit kaltem Cider (mein Lieblingsgetränk) – immer eine gute Kombination für einen Sundowner.P1160802P1160840P1160850P1160855DIE AUTOBAHN, DIE EIN STRAND IST:  P1160900P1160938Was hier nach einem gemütlichen Strandspaziergang aussieht, ist in Wirklichkeit gar nicht so ungefährlich. Im Wasser sind Haie und in der Saison auch Buckelwale (es gibt tägliche Watching-Touren) – die Strömung wäre aber zum Schwimmen ohnehin zu stark. Am Ufer rasen links und rechts Autos mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 Stundenkilometern vorbei. Der 75-Mile-Beach ist nämlich auch die offizielle Autobahn von Fraser Island. Im Inselinneren geht es dagegen viel langsamer zu. Die Dünen sind so holprig, dass man nur mit einem Allradantrieb vorwärts kommt.P1160965P1160952Der ungefährlichste Ort ist daher entweder im seichten Wasser oder auf einem Felsen!P1160920NATÜRLICHE WILDWASSERBAHN:P1160969Wo man aber sehr wohl schwimmen kann, sind die über 200 Süßwasserseen und -Flüsse, die auf der ganzen Insel verteilt liegen. Mein Liebling (weil für Faule) ist Eli Creek, der größte Frischwasserfluss von Fraser Island. Hier kann man ganz entspannt auf einem Gummireifen die leichte Strömung durch die dichten Baumkronen runtertreiben und irgendwann hat man den Dreh raus und überholt sogar andere. Zunge ausstrecken nicht vergessen!P1160984P1170027P1170036P1170024Meine graziöse Foto-Pose.P1170013Die Realität. An der Zielgeraden wartete eine Belohnung in Form von Cranberry-Keksen und Zimtschnecken.P1170050DER BERÜHMTESTE METALL-MÜLL AUSTRALIENS:P1170111Das Schiffswrack des ehemaligen Luxusliners Maheno, der im Jahr 1935 nach einem Sturm hier gestrandet war, wird bei Ebbe komplett freigelegt. Irgendwann wurde er zu einem solch beliebten Fotomotiv für Touristen, das man ihn gar nicht mehr entsorgte. P1170086Hier seht Ihr mein Verhältnis zu Warnschildern. P1170088Was ist denn da, was man nicht sehen darf?P1170097P1170087P1170079P1170125DIE SANDDÜNEN:P1170138P1170168P1170154Wenigstens einmal muss man auch die Sanddünen im Landesinneren gesehen haben. Man ist schließlich auf der größten Sanddüneninsel der Welt. Auch wenn bei uns zum Sandboarden die Zeit nicht mehr gereicht hat (ich tue jetzt mal kurz so, als ob ich’s könnte) …P1170332DER FLUGHAFEN:P1170186Um die Insel noch besser kennenzulernen, ist ein Rundflug am coolsten und mit ca. 50 Euro pro Person vergleichsweise günstig. Die Start- und Landebahn ist natürlich…der Strand. Allein das ist ein Erlebnis. Ich glaube, wir hatten den schüchternsten Piloten, den ich je getroffen habe!P1170192P1170320P1170197P1170325P1170215P1170255DER BLAUSTE SEE DER WELT:P1170418Nein, er hat nicht getrunken… Aber glaubt Ihr bei diesem Wasser, dass es ein Süßwassersee ist? Genau wegen diesen karibischen Blau-Farben ist Lake McKenzie der beliebteste Badesee der Insel – mit seinen beiden Bäumen im Wasser als Markenzeichen.P1170373P1170424P1170440REGENWALD AUF SANDP1170458P1170598Danke an unseren Superstar-Guide Peter Meyer, der uns den ganzen Tag lang seine Insel gezeigt und erklärt hat! Schaut auf seiner Seite, welche unglaublichen Bilder er in den ganzen Jahren von Fraser Island machen konnte. Einer seiner Lieblingsmotive ist der Regenwald, der einzige weltweit, der auf Sand wächst. Er beheimatet 350 Vogelarten und etwa 40 Säugetierarten. Und alberne Menschen, die Bäumen Eigennamen geben…P1170462P1170583Der Kerzenständer-Baum.P1170491Der Brücken-Baum.P1170590P1170573Der eingewickelte Baum.P1170569Der Zwillings-Baum.P1170506Auf dem Bild unten seht Ihr, wie die Straßenverhältnisse im Inneren der Insel sind. Bucht daher lieber eine Tour, als mit dem Mietwagen allein rumzufahren. Es sind schon so viele Leute auf der Insel steckengeblieben und wussten nicht mehr, wo sie sind.P1170607ESSEN AUS DEM BUSCH:P1170622Im Kingfisher Bay Resort kann man ein “Bush Tucker Talk and Taste” buchen (ca. 10 Euro pro Person). Dabei werden die traditionellen australischen Beeren, Nüsse und Gewürze aus dem Busch probiert und erklärt, wie sie in der Küche verwendet werden. Die meisten davon habe ich noch nie gesehen und es es war lustig, wie der Koch ständig sagte: “Oh, oh, nimm nicht zu viel davon!” Lillypilly verwendet man z.B. für Marmeladen und Saucen, Lemon Myrtle zum Marinieren von Fleisch und Fisch, Quandong für Cocktails…P1170630Zur Verkostung des typischen Essens wird auch Emu-, Känguru-, und Krokodilfleisch (hell) gereicht. Was interessant ist: Krokodil schmeckt danach, was er isst (also z.B. nach Hühnchen oder Fisch). Wenn man sein Fleisch also einmal nicht mochte, schmeckt es vielleicht beim nächsten Mal ganz anders. Auf dem Bild unten: Salat mit Tintenfisch aus der normalen Karte.P1170637Wie man nach Queensland kommt: Flüge mit Cathay Pacific via Hongkong nach Brisbane und viermal wöchentlich nach Cairns (ab 1125 Euro mit 30 kg Freigepäck und Rail&Fly-Ticket).

Wie man nach Fraser Island kommt: Die Fähre legt in Hervey Bay ab.

Was wir auf Fraser Island nicht mehr geschafft haben: Auf der Insel gibt es die so genannten Champagne Pools. Wenn die Wellen in diese natürliche Felsenpools hereinbrechen und sie mit Schaum füllen, sehen sie aus wie Champagnerkelche – daher der Name. Am Aussichtspunkt Indian Head hat man einen 360 Grad Blick auf die Insel und sieht angeblich mit etwas Glück sogar Wale aus dem Wasser springen.