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Ein Wochenende auf Ibiza

Hey Leute, in den letzten Wochen war ich etwas faul (oder beschäftigt oder verreist), deshalb kommt dieser Wochenend-Guide für Ibiza etwas verspätet. Aber hey, es ist nie zu spät für Ibiza und vielleicht seid Ihr ja zuverlässiger als ich und hebt Euch diesen Post einfach für die nächste Saison auf. Oder Ihr seid so spontan und fliegt noch schnell hin. Immerhin finden dieses und nächstes Wochenende die berühmten Closing-Partys statt und es sind immer noch über 25 Grad. So oder so: Das sind meine Lieblingsorte für ein Wochenende auf Ibiza:

ALTSTADT FÜRS GEWISSENP1280222P1280172Die Arbeit zuerst. Ein Spaziergang durch die Altstadt von Ibiza dauert nicht länger als zwei Stunden – selbst dann nicht, wenn Ihr Euch in den weißen Gassen verlauft. Also: Seid artig, schreibt eine Postkarte an Eure Oma, esst ein Wassermelonen-Eis (das echt mies geschmeckt hat, aber hübsch fürs Foto). Und los geht’s!P1280197P1280121STRÄNDE UND BUCHTENP1280285Einer meiner Lieblingsstrände ist der von Cala Conta. Er ist nie zu voll, da er sich über mehrere Buchten verteilt, von wo aus man ins Wasser springen kann. Oder Paella essen.P1280336P1280368Cala Portinatx (die unteren Bilder) ist eher ein Familienstrand, da das Wasser hier nicht so tief ist. Das macht die Blautöne an der Küste aber umso schöner. P1280758P1280752WO DER SONNENUNTERGANG ERFUNDEN WURDEP1280374Ok, ich gebe es zu: Ich bin nur hierher, weil “Café del Mar”-CDs in meinen Teenage-Jahren beim Rumknutschen hoch und runter gelaufen ist. Es ist immer noch ein schöner Ort, um den Sonnenuntergang zu sehen – sie würden sogar sagen, sie hätten den Sonnenuntergang erfunden – aber tagsüber eben ziemlich leer. P1280384P1280395HOTEL IM WUNDERLANDP1280511P1280461Im Ushuaia Beach Hotel habe ich mich ein wenig wie die dunkelhaarige Alice im Wunderland gefühlt. Überall waren so viele verspielte Details (wie sich das anhört) und Figuren und Betten. Und Ushuaia hat sogar einen eigenen Beach Club, wo ständig gut aussehende Promoter vorbeilaufen. Das Hotel liegt am bekannten Strand Playa d’en Bossa, vielleicht nicht dem schönsten der Insel, aber definitiv dem mit den meisten Partys. Außerdem ist der Flughafen nur wenige Minuten entfernt – perfekt also für einen Wochenendtrip. P1280521P1280509P1280473P1280524P1280486P1280467P1280417P1280556P1280456P1280409Genau 30 Sekunden durfte ich auf diesem Bett posieren bis ein Kellner kam und mich darauf hinwies, dass ich eine Flasche Veuve Clicquot bestellen muss, um hier zu liegen. Sand ist auch bequem.P1280548P1280452P1280425P1280277P1280534P1280538P1280590ABENDESSEN MIT KURVENP1280851Beim Abendessen im Minami Restaurant habe ich mich tatsächlich die ganze Zeit gefragt, ob die Kardashian-Schwestern die Stühle designt haben. Zumindest kann man da drin essen, wie viel man will.P1280871P1280862NATUR UND WANDERN UND HANGOVERP1280633Wer trinken kann, kann am frühen Morgen auch wandern gehen. Obwohl ich echt schon aufpassen musste, um nicht von den Klippen runter zu fallen. Die Wanderstrecke um Cala d’en Serra ist eine der schönsten von Ibiza. Und die Aussichten haben mich wach gemacht. Nach zwei Stunden… P1280733P1280689P1280718PARTY SO WIE FRÜHERP1280817Während das Hotel tagsüber ziemlich ruhig wirkt, wird es noch vor dem Sonnenuntergang zu einer der beliebtesten Partys auf der ganzen Insel – mit DJs wie David Guetta, Avicii oder Calvin Harris. Der Erfolg von Ushuaia knüpft an die früheren Open Air Partys an, durch die Ibiza so berühmt wurde, die aber später wegen des Lärms verboten wurden. Da die Party im Ushuaia aber nur bis 24 Uhr geht, darf sie eben als einzige hier unter dem freien Himmel gefeiert werden. Und wer im Hotel übernachtet, kann gleich vom Balkon aus mitfeiern und spart den Eintrittspreis (ab 50 Euro, je nach Line-up). P1280608P1270997P1270906P1280920P1270768P1280916P1270975Bei Thomas Cook könnt Ihr das Hotel pauschal mit einem Flug buchen – das ist meistens viel günstiger als alles einzeln.

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Hayman Island, my One&Only!

Entspannung gehört zu den Dingen, die ich überhaupt nicht kann. Wenn Ihr also Fotos davon seht – die sind gestellt. In diesem Post sind sie aber vor einer besonders schönen Kulisse gestellt. Auf unserer Riff-Hopping-Tour im australischen Bundesstaat Queensland hatte ich das Glück, im am meisten ausgezeichneten Luxus-Resort Australiens übernachten zu dürfen, dem One&Only Hayman Island. Etwa zwölf Stunden war ich da, acht davon in der Nacht, drei davon geschlafen. In der restlichen Zeit lief ich auf der Privatinsel rum, machte entspannt aussehende Bilder und war sogar zwei Stunden hiken. Ok, eine Stunde. Eins steht aber fest: Wenn ich irgendwann das Entspannen lernen sollte, komme ich genau an diesen Ort zurück. Ohne meine Kamera.P1180718P1180788P1180785Hayman Island ist eine der bekanntesten Privatinseln in ganz Australien und hat eben nur dieses eine Resort. Es wurde nach einer Mega-Renovierung (für 80 Millionen Dollar) vor einem Jahr wieder eröffnet und ist seitdem so etwas wie The Great Gatsby unter den Hotels: Alle sprechen darüber, aber keiner kennt es wirklich – noch nicht zumindest. Abgeholt wird man – wie denn sonst – mit einer Jacht von Hamilton Island.P1180801P1180796P1180811P1190216
Die unteren Suiten im Pool Wing haben alle eine Terrasse mit dem direkten Zugang zum größten Pool in der südlichen Hemisphäre (8,7 Millionen Liter Salzwasser). Man kann also fast aus seinem Zimmer ins Wasser springen. Oder die Treppe runtersteigen (für ungraziöse Menschen wie mich). Meistens schauen sowieso nur die Kakadus zu. P1190020P1190199P1190197Das Resort hat sechs Restaurants, eine Bar (Bar Fifty), die in den 50er Jahren auch noch da stand und vier verschiedene Flügel mit Zimmern/Villas. Hier eine kurze Führung:P1180905P1180912P1180917P1180963P1180952Die One&Only Hayman Penthouses liegen in den oberen Etagen des One&Only Hayman Wing und gleichen einem Apartment. Mit riesigen Wohnzimmern und dem Blick über das ganze Resort und die Whitsunday-Inseln.P1180969P1180865P1190026P1190008Die Villas im One&Only Beach Wing haben einen direkten Zugang zum Strand und sind quasi durchsichtig. Pool auf der einen Seite, Strand auf der anderen. Und dazwischen noch mehr Kakadus.P1190030P1190051P1190138P1190107Und das waren MEINE Lieblingszimmer: Strand- und Pool-Cabañas, in denen man den ganzen Tag verbringen konnte, über Nacht aber leider raus musste.P1190094P1190117P1190146P1190160Im Restaurant Fire gab es Wagyu-Rind im Cabernet Sauvignon mariniert. Schmeckt aber besser, als es aussieht, daher hier: Ein Gemüsebeet als Vorspeise und ein Himbeeren-Turm als Dessert.P1190168P1190180P1190249P1190252P1190432P1190281P1190261Am nächsten (sehr frühen) Morgen lief ich noch schnell zum Infinity-Pool, um das Angeberfoto zu machen, von dem ich schon immer geträumt habe. Danach hatte ich noch ganze zwei Stunden Zeit, um zum Aussichtspunkt zu wandern, zu frühstücken und zu packen.P1190275P1190310P1190303P1190410P1190402P1190392Auf dem Weg hoch trifft man auf Wallabys, kann die Anlage mit dem Riesen-Pool und die Whitsunday-Inseln von oben sehen, auf einem Rolls-Royce probesitzen und sich darauf freuen, dass man gleich auch noch viel höher kommt. Denn die Abreise geht auch per Wasserflugzeug.P1190412P1190416P1190421P1190428P1190446Flughafen.P1190448P1190487Startbahn.P1190527P1190503Aussicht. Und ganz ganz kurz konnte ich sogar entspannen. Hayman Island, mein One&Only! P1190510Zimmer im One&Only Hayman Island kosten ab 245 Euro/p.P. im DZ. Flüge nach Queensland mit Cathay Pacific via Hongkong nach Brisbane oder nach Cairns (ab 1125 Euro mit 30 kg Freigepäck und Rail&Fly-Ticket in Deutschland).