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Hasta la Playa Siempre

Den besten All-Inclusive-Tipp meines Lebens habe ich ironischerweise von ein paar Backpackerinnen bekommen. Damals – etwa vor sieben Jahren – machte ich Urlaub in Yucatán (Mexiko) und traf auf ein paar Mädels, die mit dem Rucksack reisten und ihr All-Inclusive-Hotel in Playa del Carmen als eine Art Homebase nutzten. Es lag zentral, also kamen sie immer wieder zurück, wechselten ihre Kleidung, stopften sich mit Seafood-Tacos voll (das hat mich am meisten neidisch gemacht), entspannten einen Tag und weiter ging’s. Es hat sich herausgestellt, dass sie für diese Pauschalreise nur 100 Euro mehr bezahlt hatten als ich nur für den Flug. Nach meinen ersten drei Tagen in einem Bungalow, wo es anstatt von Betten nur Haken für meine Hängematte gab (man hätte auch einfach zwischen zwei Palmen schlafen können), lag ich mit dem Budget sogar drüber. Seitdem schaue ich vor einer Reise nicht nur nach einem Flug, sondern auch nach einem Pauschalangebot. Wenn die Entfernungen in einem Land zu groß sind und man ständig weiterzieht, funktioniert dieser Trick natürlich nicht, aber bei Inseln klappt es eigentlich immer ganz gut. Oder eben nur für einen Teil der Reise. So haben es meine Eltern und ich auch bei unserer Kuba-Reise gemacht. Vor der großen Rundreise blieben wir drei Tage am Strand von Varadero im Iberostar Varadero, kamen dann zurück, wechselten unsere Sachen und fuhren dann weiter auf die kleineren Inseln. Warum ich es Euch erzähle? Dieser Post ist voll mit All-Inclusive-Bildern aus diesen ersten drei Tagen. Und damit er wenigsten ein bisschen Sinn macht, dachte ich, ich gebe vorher einen schlauen Tipp ab.
DSC_0949DSC_0963P1400389DSC_0932Jedes Mal im Urlaub nehmen wir uns vor, etwas mehr am Strand zu entspannen. Vor allem, wenn es die Karibik ist. Ganze zwei Stunden auf der Liege hat’s gedauert. Ich drehe mich nach links: “Mamaaa! Was machen wir jetzt?” “Lies’ ein Buch!” Sagt sie seit ich acht bin. Leider habe ich alle Bücher schon im Flieger ausgelesen. Ich drehe mich nach rechts: “Papaaa! Was machen wir jetzt?” “Wir mieten jetzt auch so ein Boot!” Ha, immer gleich den Papa fragen! Also nicht nur ein paar Fotos vor dem Boot, sondern auch auf dem Boot. DSC_1057DSC_1041DSC_1008P1340247P1350097P1340931P1340933P1340934P1340402P1340380P1340964OLYMPUS DIGITAL CAMERAMit der Entspannung wurde es dann auch an den restlichen zwei Tagen nichts… Was wäre meine Familie ohne Wetten! Wer kann am längsten Unterwasser nicht blinzeln?P1340425DSC_9062Wer kann nach drei Daiquiris im Pool auf einem Bein stehen? Ich schon mal nicht!DSC_1235DSC_9057 - Arbeitskopie 2P1340201P1340120P1340204P1390580Wer hat das schönste Lächeln? Keiner von uns…P1400413P1350106P1340278P1340309P1390534DSC_9077Wer kann Pam am besten nachmachen?DSC_9147DSC_9111Da habe ich gewonnen!OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAWer findet die coolsten Muscheln? Ähm…was verwechselt.P1340671P1340097Wer hat die vernünftigsten Eltern? Dieses Bild erklärt alles…DSC_9311DSC_9229DSC_9216P1340668P1340634P1340651Noch mal kurz zum Ort: Varadero zählt zu den schönsten Strandabschnitten Kubas. Es ist ok, um ein paar Tage zu bleiben und rumzualbern. Besonders “real” ist es aber nicht. Außerhalb der Hotels ist nichts, Kubaner dürfen nicht rein und es gibt fünf Sorten Käse, was auf Kuba sonst auch nirgendwo mehr vorkommt. Varadero liegt aber perfekt, um Ausflüge nach Havanna (130 km) oder Trinidad (250 km) zu machen. Auf keinen Fall aber den Strand ganz auslassen. Playa gehört zu Kuba! Punkt. Wenn Euch Varadero zu touristisch ist, bleibt doch ein paar Tage auf Cayo Largo.

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Berlins Favorite: MANI

Wenn es ums Essen geht, bin ich eine sehr zuverlässige Quelle. Deshalb möchte ich Euch eines meiner Lieblingsrestaurants in Berlin ans Herz legen: MANI mit französisch-israelischer Küche. Und gerade auch mit einer neuen Herbstkarte, die sich so ziemlich von den typischen “Kürbis-Karotte-Ingwer”-Menüs unterscheidet, die die meisten Restaurants zu dieser Jahreszeit anbieten. So gibt es z.B. als Vorspeise gebackenen Kürbis mit Granatapfel-Syrup, frittiertem Salbei und schwarzem Sesam oder rote Bete mit cremigen Feta und Thymian. Und als Hauptgericht Riesen-Miesmuscheln mit grünem Pesto. Ok, Pesto und Kürbis hin oder her, der eigentliche Grund, warum ich es liebe: MANI liegt nur ein paar Gehminuten von meinem Zuhause entfernt. Und mit hungrigen Frauen ist ja bekanntlich nicht zu spaßen…P1110514P1110596P1110523P1110528P1110552P1110536Wo sitzen ist immer die große Frage. Ich würde sagen… wenn Ihr ein Business-Dinner habt: drin. Das Interior hat lauter süße Details wie das gelbe Plastikkrokodil oder leicht bekleidete Menschen auf Fotos und so hat man immer was zu bereden. Wenn Ihr ein Date habt: draußen. Das Patio erinnert an einen Dschungel und da es gerade abends sehr plötzlich sehr kalt wird, schmiegt man sich auch sehr plötzlich sehr dicht aneinander. P1110542P1110544P1110545P1110555P1110548P1110571P1110580P1110589P1110585P1110634P1110628P1110546P1110645P1110653P1110622P1110593P1110614P1110613P1110610Das MANI ist eigentlich ein Hotel und um zum Restaurant zu gelangen, muss man erst einmal durch eine Rezeption (nicht irritieren lassen) und eine Bar (ist ja nicht so schlimm). Neben dem Herbstessen müsst Ihr übrigens unbedingt mein Lieblingsgericht probieren, das hoffentlich für immer auf der Karte bleibt: Lamm patties (dit sind so Buletten) mit Tomaten-Zimtsauce und Bohnen!

Für Restaurant-Tipps in München schaut mal auf diesem Blog vorbei: Taste of Sendling.

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Kitesurfen im St Regis Mauritius

Ein Roadtrip auf Mauritius ist vielleicht nicht das, was einem als Erstes einfällt, wenn man an den Urlaub im Indischen Ozean denkt. Aber im Vergleich zu den beiden anderen klassischen Knutsch-Inselgruppen den Malediven und den Seychellen, sollte man Mauritius auf jeden Fall einmal umfahren haben. Denn zum einen besteht die Insel aus einer großen Hauptinsel und zum anderen sieht´s an jeder Küste total unterschiedlich aus. Der Roadtrip kann (ohne Stopps) einen Tag dauern, bei mir waren es zehn. Die ersten vier Tage verbrachten wir im schroffen bergigen Süden, wegen des stetigen Windes perfekt für Wassersportler und mit dem einzigen Nationalpark der Insel (Black River Gorges) und dem höchsten Berg Black River Peak (828 Meter) auch cool zum Hiken (nicht zu anstrengend und man spart sich bei der Aussicht den 450 Euro teuren Heli-Flug). Für die schöneren windgeschützten Strände ist dagegen eher der Norden und der Osten bekannt, wo es immer ca. vier Grad wärmer ist (auch das Wasser!) und viel weniger regnet. Also war der Plan: Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen. Aber schon beim Anflug habe ich schnell festgestellt, dass Arbeit irgendwie anders aussieht…P1770721P1770736P1770734P1770744Auch nach über zwölf Stunden Flug (von Berlin via Paris mit Air France) hatte ich noch Kraft genug unseren Fahrer vom Hotel-Pick-Up-Service alle fünf Minuten anzubetteln, für ein Foto anzuhalten. Und dann hat er noch den Fehler gemacht, mir den Tipp zu geben, von wo man einen besseren Ausblick hat…P1770784P1770776P1770790So was wie eine Lobby gibt es im St Regis Mauritius Resort nicht. Die Idee dahinter ist, dass man sich wie zu Hause und nicht wie im Hotel fühlt und sofort vom Buttler auf seine Villa begleitet wird. Und da jeder zu Hause einen Infinity-Brunnen hat, ist das oben so etwas wie der Eingangsbereich.P1770797P1770817P1770930P1770832P1770829P1790452P1770805P1770835Man munkelt, dass das St Regis Mauritus (eröffnet Anfang des Jahres) das zweite Hotel der Welt mit sieben Sternen (nach Burj Al Arab in Dubai) werden soll. Jeder Gast hat seinen eigenen Buttler, es gibt sechs Restaurants, riesiges Spa, eine Bibliothek, ein Privatkino, einen Tennisplatz und DIESES Bad! Die Zimmer sind so geschnitten, dass man selbst beim Zähneputzen oder aus der Dusche aufs Meer guckt. Und ein zweites Waschbecken ist ja auch immer sehr willkommen, wenn man nicht geschieden wieder auschecken möchte…P1790206P1770861P1770867P1790267P1770908P1780493P1770909Obwohl der Süden als windig gilt, steht das St Regis geschützt am Fuße des Le Morne Brabant. Von dort oben sieht man auch die beeindruckende Lagune, die auf jedem Reiseführer abgedruckt ist. Der 556 Meter hohe Berg ist wegen seiner traurigen Geschichte seit 2008 UNESCO-Weltkulturerbe. Während des 18. und frühen 19. Jahrhundert versteckten sich in seinen Klippen viele Sklaven. Als die Sklaverei abgeschafft wurde und sich eine Polizeiexpedition auf den Weg machte, um die gute Nachricht zu verkünden, fühlten sich viele Männer ertappt uns sprangen die Klippen runter. Deshalb ist Le Morne Brabant heute geschichtlich der wichtigste Berg von Mauritius – auch wenn nicht mit so vielen Transformationen wie die anderen… Das Essen oben ist übrigens die Seafood-Platte im Restaurant Nummer 1: The Boathouse Bar & Grill, wo es Mittags immer Lunch gibt.P1780009P1780069P1790349P1770993P1780120P1780043P1780104P1780081Wenn man Halbpension bucht, kann man in drei der sechs Restaurants ohne Zuzahlung zu Abend essen (Floating Market, The Boathouse Bar & Grill und Le Manoir Dining Room). Nach einem obligatorischen Erster-Tag-Strandspaziergang und dem beruhigten Abchecken von Nachbarhotels, landeten wir zuerst im Simply India, dem Signature-Restaurant von St Regis mit dem indischen Promi-Sternekoch Atul Kochhar. P1780140P1780143P1780174P1780131P1780181Da ich aber die einzige bin, die indisch mag, mussten wir ziemlich schnell weiter in Le Manoir Dining Room mit französisch-mauritischen Fusionsküche (hier: mauritian chilli cake, crusted red tuna, fresh coconut, caper, tomato). Auf dem unteren Bild das gleiche Restaurant morgens beim Frühstück.P1780341P1780611P1780738P1790208P1780352P1790431P1780574P1790213P1790440P1780550P1780524P1780553P1780531Am zweiten Tag fing mein Kitesurf-Unterricht an. St Regis hat die erste Luxus-Kitesurfschule der Welt: Club Mistral Prestige.  Der Lehrer fährt einen an einen windigeren ein paar Minuten entfernten Strand. Nach fünf Tagen Einzelunterricht sollte man es können. Bei mir muss man immer weitere fünf drauf rechnen. Da ich aber nur zwei Tage lang Zeit hatte, hat es mir schon gereicht, mich vom Kite einfach durchs Wasser ziehen zu lassen. Es bleibt sehr lange flach und der Wind ist meistens stabil – was perfekt für Anfänger ist. Die Profis gehen eher an die berühmte One-Eye-Wave etwas weiter draußen…P1770799P1790236Die Bibliothek hatte neben den vielen National-Geographic-Bilderbändern eine weitere überlebenswichtige Lektüre: die UK-Grazia!!!P1790254Im Kino La Palme D`Or gibt es drei mal am Tag Vorführungen (mit Popcorn!) oder man mietet es exklusiv. Die Sitze kann man nämlich komplett horizontal stellen…P1780607P1780579Das Schöne an dem The Boathouse Bar&Grill am Abend ist, dass man irgendwann mit seinem Dessert einfach runter an den Strand gehen kann.P1790372P1770960P1790319Damit auch die letzten Krebse wissen, mit wem sie es zu tun haben…P1780243P1780444P1780241Am letzten Tag hatte ich endlich ein bisschen Zeit für Strand&Pool&Posen und ehrlich gesagt konnte mir nicht so recht vostellen, was an den Stränden im Norden besser sein soll…P1780442P1780411P1780356P1780426P1780372P1790447P1790384P1780319P1790414_2P1780203P1780679P1790367P1780674P1780701P1780708P1790442P1780716Am Abend vor der Abreise war dann mein Lieblingsrestaurant (das Dessert bestand aus fünf Teilen) dran: The Floating Market. Was man auf den Fotos nicht sieht: das gesamte Restaurant steht auf dem Wasser und die einzelnen Räume sind durch Brücken verbunden. Auf den Bildern oben: lemongrass crab cake, roasted spiced duck breast mit baby vegetables und mein lolly-pop Nachtisch.

Lest hier meine Geschichte über Mauritius in der BZ am Sonntag.

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Get Spooked at Drovers Inn

Es ist bald Halloween und ihr könnt Cupcakes mit Fledermäusen schon jetzt nicht mehr sehen? Dann habe ich etwas authentisch Gruseliges für euch. Als meine Eltern und ich im Sommer eine Woche lang durch Schottland fuhren, haben wir überwiegend in Bed & Breakfast´s geschlafen. Auf dem späten Weg von den Highlands nach Glasgow kam aber ewig keine Unterkunft mehr, es hat in Strömen geregnet und wir wollten endlich ein Bed & Beer. Plötzlich kam auf der linken Straßenseite wie aus dem nichts das Drover´s Inn. An der verräucherten Rezeption hat mir die schwer erkennbare Kellnerin gesagt, dass wir ein Dreibett-Zimmer für 70 Pfund haben können. Ich meinte noch zu meinem Vater: “Wir werden hier bestimmt gefressen, so billig war es noch nicht einmal bei der netten Bed & Breakfast Oma von der letzten Nacht, deren Flur mit fünf Jungfrau-Maria-Bildnissen dekoriert war.” Da mein Vater aber nie zuhört, wenn er an die Bar möchte, hat er der Rezeptionistin einfach  zugenickt.P1590358P1590165Hier waren wir also, im Drover´s Inn, bekannt für seine Tierliebe (leider nur in ausgestopfter Form) und für die unheimlichen Geschichten, die hier seit der Eröffnung im Jahr 1705 vor sich gehen. Der angeblich älteste Pub in Schottland war früher mal eine Raststation für die Viehhändler unterwegs nach Loch Lomond. Ihre Reise ging nicht immer gut aus… Und ihre Geister treiben sich bis heute noch hier rum auf der Suche nach einem Pint. Für sie verändert man an dem Inn seit 300 Jahren so wenig wie möglich – damit sie sich nicht verlaufen.P1590252P1590273P1590277P1590214Da habe ich mich über unsere neue Grusel-Bleibe noch lustig gemacht…P1590338P1590262P1590209Nachdem wir aber durch dutzende verwinkelte Treppen mit Sackgassen auf unser Zimmer finden mussten und der Kellner uns auch noch den Hinweis gab, welcher zu früh verstorbenen Dame auf den Bildern wir folgen müssen, fing es an ein bisschen spooky zu werden.P1590349P1590200P1590169P1590172P1590191Zum Glück sah das Zimmer dann unerwartet spießig aus. Nachdem aber mein Vater die Bemerkung machte, dass an dem Schiffsbild was faul sei, da man niemals so die Segeln setzen würde, brauchte ich endgültig den Pub im Erdgeschoss.P1590148P1590303P1590294Die Empfehlung des Hauses: “Ein Ziegenkäse-Salat, du wirst die Vitamine heute noch brauchen.” Hmmm…P1590270P1590319P1590321P1590158Irgendwann rückten sie dann mit der richtigen Karte raus: Monster- und Braveheart Burger.P1590290P1590231P1590315Ich finde auch, dass man seine aktuellen Erfolge ruhig kommunizieren kann…P1590155P1590146Um die Drinks zu bestellen, musste man aber dann doch noch einige Regeln befolgen…P1590202 Gott sei Dank hatte ich nach keine Ahnung mehr wie vielen Cidern den tiefsten Schlaf meines Lebens und einen Blick drauf, bei dem selbst die Geister Angst bekamen… Und zum Schluss noch das “Zitat des Abends”:P1590304 Am gruseligsten wurde es allerdings erst zu Hause, als ich mir auf der Webseite von Drover´s Inn die ganzen Gespenster-Erfahrungen von Gästen durchgelesen habe. So hat z.B. eine Familie den Pub für eine private Feier gemietet, hatte aber später ein Mädchen mit einem rosa Kleid auf ihren Fotos entdeckt. Unter den Partygästen waren nur Erwachsene und auch sonst hatte das Hotel in der Nacht keine Kinder unter den Übernachtenden. Ich habe mir dann auch meine Bilder durchgeschaut und ebenfalls etwas Gruseliges entdeckt: Darauf sind auffällig viele Cider- und Biergläser, die während meines Besuches definitiv nicht vor mir standen!

Mehr Infos über Schottland gibt´s bei Visit Britain und Visit Scottland. Mit Easyjet kommt man günstig nach Glasgow und Edinburgh. Mein Kleid ist Topshop, meine Kette ist selbst gebastelt.

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Coco Ocean: Marrakesch in Gambia

Als ich in diesem Sommer in Gambia war, habe ich eins von diesen typischen westafrikanischen Hotels erwartet: 1. eine Lodge, 2. All inclusive Familen-Ressort oder 3. Appartment mit Küche, wo man sich mit viel Glück oder mit viel Rente gleich für einige Monate einmieten kann. Um so mehr war ich überrascht als wir in DIESEM Hotel ankamen. Coco Ocean sah eher aus wie ein Haus in Marrakesch, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass es hier einen Strand gab! Ich könnte dort ewig rumlaufen um Fotos von den Pools (der Hauptpool hatte drei Ebenen, manche Zimmer hatten aber auch einen eigenen), den Blumen in den Gärten und den vier Restaurants zu machen. So ewig, dass ich es noch nicht einmal mehr zum Strand geschafft habe…P1490130P1490181P1490187P1490184P1490172P1490140P1490221P1490165P1490142P1490205P1480472P1490144P1480467P1490154P1490194P1490231Lest hier meinen Artikel über Gambia in der BZ.

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Gambia: Beach Life

Wenn ich zum ersten Mal in einem ganz neuen Land bin, versuche ich zumindest am Ankunftstag mich nicht mit irgendwelchen Volkshelden-Statuen und Kunstmuseen zu verabreden, sondern einfach nur rumzulaufen und alles auf mich wirken zu lassen – Natur, Menschen, Bier… Ich war vor Gambia noch nie in Afrika (außer in Ägypten und Marokko – aber, ich schätze, das zählt nicht) und hatte nicht wirklich Ahnung, was mich erwartet. Im Westen am Atlantik gelegen, das kleinste Land des Kontinents, komplett von Senegal umgeben und vom Gambia-Fluss durchzogen, das lokale Bier heißt JulBrew – mehr wusste ich nicht… P1480021Um noch genug Zeit für das “Nichtstun” zu haben, sind wir nach unserem 6-Stunden Flug in die Hauptstadt Banjul (auf einer Insel gelegen, nur zwei Stunden Zeitverschiebung = kein Jetlag) via Brüssel (brusselsairlines.com, Flüge ab Europa ca. 700 Euro), sofort mit einem Mini-Bus ins Hotel gebracht worden. P1480024P1480066P1480026Meistens sind es negative Sachen, die ich übersehe… Dieses Mal habe ich aber das Wort “BEACH” im Hotelnamen nicht bemerkt (The Kairaba Beach Hotel)! Alle, die den diesjährigen Sommer in Europa verbracht haben, wissen, warum ich mich davon gleich doppelt so stark angezogen gefühlt habe als sonst. Also schnappte ich meine Kamera, meine Ich-bin-noch-nicht-braun-genug-fast-ganzkörper-Tunika und rannte durch die Hotelanlage zum Wasser, noch schnell bevor die Sonne untergeht.P1480064P1480053P1480058Auf dem Weg zum Strand entdeckte ich: 1. Bäume in Herzform…P14800842. Die lokalen Backstreet Boys…P14800313. Einen Pool, falls mir der Strand nicht gefällt…P14905314. Meine neuen Lieblingsbumen: Frangipani (riechen nach Cocos)…P14909105. Und einen Vogel, der mir den Weg zeigte.P1490311P1490318P1490320P1490306Ich fand den Strand sofort cool. Nicht nur, weil Quallen die Durchblutung fördern, sondern weil man auf richtige gambische Beachlife traf. Normalerweise sieht man ja an Hotelstränden meistens fast nur Hotelgäste.P1490295P1490298P1490326P1490299P1490348Als Annette und ich am Strand spazierten, lernten wir von zwei gambischen Romeos gleich die wichtigste Weisheit des Landes: “It´s nice to be nice”. Ach so.P1490336P1490601 P1490605P1490300P1490587P1480088P1480099Das Hotel ist bekannt für seine weitläufigen Gartenanlagen, auf denen Vögel anzutreffen sind, die sonst auf Bier-Covern posieren (Bild ganz unten)…P1480106… und für das Self-Catering (es war gerade Mango-Zeit).P1480110P1480093P1490372P1480150Spaß, es gab hier auch drei Restaurants, mein Lieblings davon war natürlich das Bunteste und mit Seafood.P1480148P1480159P1480154 KopieAlle Infos über Gambia hier. Pauschalreisen nach Gambia gibt´s seit der letzten Saison bei Thomas Cook. Auch zu empfehlen: Afrika-Spezialist Thürmer Tours und Studienreisen-Anbieter Studiosus.

Da mein Blog noch sehr neu ist, freue ich mich sehr über einen Like auf Facebook und über einen Follow auf Instagram oder Twitter. Und natürlich auch über einen Kommentar, der nicht die Wörter “Viagra” oder “Cheap Louis Vuitton” enthält…

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Lieblingskloster in der Bretagne

Für unsere Insel-Hopping-Tour durch die Bretagne (3 Tage, 3 Inseln) brauchten wir ein Hotel, dass genau zwischen den Inseln Ouessant, Glénan und Ile de Sein (im nächsten Post) liegt. Das Örtchen Douarnenez sollte deshalb eigentlich nur zu einer Übernachtungsstation werden. Schließlich fuhren die Fähren zu den Inseln sehr früh und der Wein war jeden Abend zu gut, um sich schon um 12 davon zu verabschieden. Jetzt würde ich aber sogar sagen: Kein Bretagne-Urlaub, ohne zumindest für ein paar Studen durch das verwunschene Douarnenez mit seinem beeinduckenden Jachthafen (geht ins offene Meer heraus) zu laufen. P1470887P1470960P1470906P1470903P1470905Unser Hotel Ty Mad (ab 110 Euro/Nacht) liegt direkt an einer kleinen Kirche und war früher eine Unterkunft für Mönche. Der neue Wirt machte daraus einen Lifestyle-Tempel mit Pool, Sauna, einem Gourmetrestaurant und einer Bar. Und mit einem Blick aus dem Fenster, für den ich jeden Abend fast meinen Aperitif verpasst habe. P1470095P1470233P1470922P1470237P1470111P1470132P1470158P1470169P1470180P1470188P1470211Und als ich dann noch zum Dessert Caramel au beurre salé bekommen habe (DIE bretonische Spezialität Salzbutterkaramell gibt´s in allen Möglichen Variationen: als Praline, als Aufstrich, als Eis, als Crème Brûlée), habe ich sogar kurz überlegt hier zu bleiben. Aber am nächsten morgen mussten wir weiter- auf die Ile de Sein, die letzte Station auf unserer Insel-Hopping Tour und gleichzeitig die beste Insel, um betrunken zu werden…P1470148P1470136P1470202Lest hier meinen Artikel über die Bretagne in der BZ.