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Bootstour in Riga

Ist es euch schon mal passiert, dass ihr in der eigenen Stadt Touristen etwas machen seht und dann das Gleiche tun wollt? Ich habe in Riga 14 Jahre gelebt und bin jedes Jahr mindestens einmal dort, aber ich habe noch nie eine Bootstour gemacht! Bei meinem letzten Besuch in diesem Sommer sah ich wie Touristen unter den Regenbögen von Fontänen durchfahren und wollte auch! Eigentlich dachte ich immer, dass Riga nicht die geeignetste Stadt für eine Bootstour ist und war überrascht wie viele kleine Kanäle und vesteckte Brücken es hier gibt. Die Boote warten am Basteiberg in der Altstadt und eine einstündige Fahrt kostet 10 Ls (ca. 13 Euro). Ich habe es aber für die Hälfte bekommen, weil ich dem Kapitän ein Eis geschenkt habe.P1670228P1670276P1670290Zuerst schippert man am Opernhaus vorbei, dann durch winzige Kanäle und Regenbögen P1670246P1670265P1670250P1670361P1670347P1670371Nach ein paar Minuten fährt man raus auf den Daugava Fluss, vorbei an alten Zeppelinhallen, die heute den Zentralmarkt beherbergen (jeweils eine Halle für Fleisch, Fisch und Milchprodukte)P1670380P1670391Auf dem Fluss sieht man auf der einen Seite den Fernsehturm und auf der anderen Seite die Altstadt mit der Petrikirche (rechts) und dem Rigaer Dom (links)P1670424P1670401P1670395P1670443Von außen sehen sie zwar nicht wirklich einladend aus, aber es gibt zwei neue coole Bars im alten Industriehafen: Aqua Luna und Koya (mehr darüber in den nächsten Posts). Beide sind eine entspanntere Alternative zu den Bars in der Altstadt. Eine andere neue Sache, die ich entdeckt habe: Riga hat einen kleinen Yachthafen (Bild unten). Wenn man in einer der beiden Bars abends sitzt, sieht man wie die Boote wieder einkehrenP1670456P1670460P1670493Vor allem die Brücken in der Altstadt sind richtig niedrig und voll mit Schlössern. DAS ist aber eine der Touristensachen in Riga, die ich niemals machen würde. Ich habe sogar überlegt mal nachts überall einen dritten Namen dazu zu schreiben. Ich glaube, ich bin ein richtiger Liebesschloss-Grinch!P1670515

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Lieblingskloster in der Bretagne

Für unsere Insel-Hopping-Tour durch die Bretagne (3 Tage, 3 Inseln) brauchten wir ein Hotel, dass genau zwischen den Inseln Ouessant, Glénan und Ile de Sein (im nächsten Post) liegt. Das Örtchen Douarnenez sollte deshalb eigentlich nur zu einer Übernachtungsstation werden. Schließlich fuhren die Fähren zu den Inseln sehr früh und der Wein war jeden Abend zu gut, um sich schon um 12 davon zu verabschieden. Jetzt würde ich aber sogar sagen: Kein Bretagne-Urlaub, ohne zumindest für ein paar Studen durch das verwunschene Douarnenez mit seinem beeinduckenden Jachthafen (geht ins offene Meer heraus) zu laufen. P1470887P1470960P1470906P1470903P1470905Unser Hotel Ty Mad (ab 110 Euro/Nacht) liegt direkt an einer kleinen Kirche und war früher eine Unterkunft für Mönche. Der neue Wirt machte daraus einen Lifestyle-Tempel mit Pool, Sauna, einem Gourmetrestaurant und einer Bar. Und mit einem Blick aus dem Fenster, für den ich jeden Abend fast meinen Aperitif verpasst habe. P1470095P1470233P1470922P1470237P1470111P1470132P1470158P1470169P1470180P1470188P1470211Und als ich dann noch zum Dessert Caramel au beurre salé bekommen habe (DIE bretonische Spezialität Salzbutterkaramell gibt´s in allen Möglichen Variationen: als Praline, als Aufstrich, als Eis, als Crème Brûlée), habe ich sogar kurz überlegt hier zu bleiben. Aber am nächsten morgen mussten wir weiter- auf die Ile de Sein, die letzte Station auf unserer Insel-Hopping Tour und gleichzeitig die beste Insel, um betrunken zu werden…P1470148P1470136P1470202Lest hier meinen Artikel über die Bretagne in der BZ.