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Hayman Island, my One&Only!

Entspannung gehört zu den Dingen, die ich überhaupt nicht kann. Wenn Ihr also Fotos davon seht – die sind gestellt. In diesem Post sind sie aber vor einer besonders schönen Kulisse gestellt. Auf unserer Riff-Hopping-Tour im australischen Bundesstaat Queensland hatte ich das Glück, im am meisten ausgezeichneten Luxus-Resort Australiens übernachten zu dürfen, dem One&Only Hayman Island. Etwa zwölf Stunden war ich da, acht davon in der Nacht, drei davon geschlafen. In der restlichen Zeit lief ich auf der Privatinsel rum, machte entspannt aussehende Bilder und war sogar zwei Stunden hiken. Ok, eine Stunde. Eins steht aber fest: Wenn ich irgendwann das Entspannen lernen sollte, komme ich genau an diesen Ort zurück. Ohne meine Kamera.P1180718P1180788P1180785Hayman Island ist eine der bekanntesten Privatinseln in ganz Australien und hat eben nur dieses eine Resort. Es wurde nach einer Mega-Renovierung (für 80 Millionen Dollar) vor einem Jahr wieder eröffnet und ist seitdem so etwas wie The Great Gatsby unter den Hotels: Alle sprechen darüber, aber keiner kennt es wirklich – noch nicht zumindest. Abgeholt wird man – wie denn sonst – mit einer Jacht von Hamilton Island.P1180801P1180796P1180811P1190216
Die unteren Suiten im Pool Wing haben alle eine Terrasse mit dem direkten Zugang zum größten Pool in der südlichen Hemisphäre (8,7 Millionen Liter Salzwasser). Man kann also fast aus seinem Zimmer ins Wasser springen. Oder die Treppe runtersteigen (für ungraziöse Menschen wie mich). Meistens schauen sowieso nur die Kakadus zu. P1190020P1190199P1190197Das Resort hat sechs Restaurants, eine Bar (Bar Fifty), die in den 50er Jahren auch noch da stand und vier verschiedene Flügel mit Zimmern/Villas. Hier eine kurze Führung:P1180905P1180912P1180917P1180963P1180952Die One&Only Hayman Penthouses liegen in den oberen Etagen des One&Only Hayman Wing und gleichen einem Apartment. Mit riesigen Wohnzimmern und dem Blick über das ganze Resort und die Whitsunday-Inseln.P1180969P1180865P1190026P1190008Die Villas im One&Only Beach Wing haben einen direkten Zugang zum Strand und sind quasi durchsichtig. Pool auf der einen Seite, Strand auf der anderen. Und dazwischen noch mehr Kakadus.P1190030P1190051P1190138P1190107Und das waren MEINE Lieblingszimmer: Strand- und Pool-Cabañas, in denen man den ganzen Tag verbringen konnte, über Nacht aber leider raus musste.P1190094P1190117P1190146P1190160Im Restaurant Fire gab es Wagyu-Rind im Cabernet Sauvignon mariniert. Schmeckt aber besser, als es aussieht, daher hier: Ein Gemüsebeet als Vorspeise und ein Himbeeren-Turm als Dessert.P1190168P1190180P1190249P1190252P1190432P1190281P1190261Am nächsten (sehr frühen) Morgen lief ich noch schnell zum Infinity-Pool, um das Angeberfoto zu machen, von dem ich schon immer geträumt habe. Danach hatte ich noch ganze zwei Stunden Zeit, um zum Aussichtspunkt zu wandern, zu frühstücken und zu packen.P1190275P1190310P1190303P1190410P1190402P1190392Auf dem Weg hoch trifft man auf Wallabys, kann die Anlage mit dem Riesen-Pool und die Whitsunday-Inseln von oben sehen, auf einem Rolls-Royce probesitzen und sich darauf freuen, dass man gleich auch noch viel höher kommt. Denn die Abreise geht auch per Wasserflugzeug.P1190412P1190416P1190421P1190428P1190446Flughafen.P1190448P1190487Startbahn.P1190527P1190503Aussicht. Und ganz ganz kurz konnte ich sogar entspannen. Hayman Island, mein One&Only! P1190510Zimmer im One&Only Hayman Island kosten ab 245 Euro/p.P. im DZ. Flüge nach Queensland mit Cathay Pacific via Hongkong nach Brisbane oder nach Cairns (ab 1125 Euro mit 30 kg Freigepäck und Rail&Fly-Ticket in Deutschland).

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Über den Malediven

Manche Sehenswürdigkeiten beginnen, bevor man überhaupt am Urlaubsort angekommen ist. Bei meinem Flug auf die Malediven (1196 Inseln) letzte Woche dachte ich nur: Wow, alleine für diese Aussicht hat sich der Tomatensaft von Turkish Airlines schon gelohnt. Zum Glück waren die Stewardessen nicht so streng und ich durfte selbst bei Landung von Fenster zu Fenster hüpfen und Fotos machen.P1900751P1900772P1900796P1900815P1900837P1900827P1900860 - Arbeitskopie 2P1900860P1900887P1900892P1900869P1900897Man landet neben Malé und wie es schon aus dem Flieger schnell deutlich wird, ist sie die am dichtesten besiedelte Hauptstadt der Welt (75000 Einwohner auf 5,8 Quadratkilometern). Gegenüber dem Flughafen-Ausgang ist auch gleich der Bootssteg für Fahrten nach Malé und die benachbarten Urlaubs-Inseln. Ich musste aber noch einen Inlandsflug nach Kaadedhdhoo nehmen. “Meine Insel”, der Robinson Club Malediven, ist nämlich weiter von Malé entfernt (ca. 400 Kilometer) als Sri Lanka. Der nette Nebeneffekt: mehr Fotos. Und eine zusätzliche Sightseeing-Tour, die mit dem Helikopter sonst viel Geld kostet. P1900918P1900931P1910069P1900943P1900987P1910019P1910063P1910060P1910070P1910074P1910079Nach weiteren 30 Minuten Bootsfahrt war ich endlich da: In meinem Strand-Bungalow mit meinem Prinzessinnen-Bett und meinem Prinzessinnen-Bad mitten im Garten. P1910109P1910115P1910118P1910117P1910124P1910128Noch schnell den hundertsten Sonnenuntergang fotografieren (was soll ich machen…) und dann unter dem Sternehimmel duschen. So fühlt sich also Liebe an, die an einem beschlagenen Flugzeug-Fenster beginnt…

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Amano Dachterrasse: Sommerdrinks

Es ist Wochenende, es ist heiß und ich wette, ihr habt Durst. Ein guter Ort zum Abkühlen ist in Berlin die Amano Dachterrasse, eine Bar auf dem Dach des Amano Hotels in Mitte. Wenn ihr nicht aus Berlin seid: Der Barkeeper hat mir ein paar Rezepte von seinen Sommerdrinks verraten. Als Virgin-Edition. Fühlt euch frei nach 12 eure Lieblingsspirituose hinzuzufügen! P1510536P1510504P1510487WATERMELON GARDEN
Zutaten: 2 große Scheiben Wassermelone, Basilikumzweig, halbe Zitrone, 2 cl Holunderblütensirup, Mineralwasser. So geht’s: Melone klein stampfen und mit gehacktem Basilikum, Zitronensaft und Holunderblütensirup in einem Shaker kräftig schütteln. In ein Glas abseihen und mit Sprudelwasser aufgießen.P1510515P1510561fernsehturmP1510527JERRY BERRY
Zutaten: Handvoll Him- und Blaubeeren, halbe Limette, 1 Zweig Minze, 1 TL weißen Rohzucker, Ginger Ale. So geht’s: Limette in Spalten scheiden, mit Beeren, Rohzucker und Minze klein stampfen. Eis dazugeben und mit Ginger Ale aufgießen.

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Über den Dächern: Riga Terrace

Es ist fast schon zu einem Ritual geworden: Jedes Mal wenn ich in meine Heimatstadt Riga zurückkehre, gehe ich hoch auf die Terrace Riga, eine Dachterrasse auf der 8. Etage des Einkaufszentrums Galleria Riga (10 Min. von der Altstadt), um den Sonnenutergang zu sehen. Natürlich gäbe es in der Stadt auch höhere Plätze dafür, z.B. die Skyline Bar in der 26. Etage des Hotels Radisson Blue (auch auf den Fotos). Da Riga aber nicht zu den höchsten Städten der Welt gehört, finde ich, dass Terrace Riga vollkommen ausreicht. Ich gehe nie bevor es ganz dunkel wird und die Kellner anfangen Decken auszuteilen. Denn jede Minute färbt sich der Himmel hier im hohen Norden in eine ganz neue Farbe. Eine andere Sache, die ich an dieser Dachterrasse sehr schätze: es gibt immer Tische. Mit 4 Bars und 600 Plätzen ist Terrace Riga die größte im Baltikum. Man braucht also nicht zu reservieren!P1680803P1680918P1680855P1680812P1680869P1680891P1680861P16809461085465_10151551895212097_1350851708_nP1680952P1680965P16809281147951_10151551891917097_84711319_nP1680978Flüge nach Riga gibt´s bei airBaltic.

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São Paulo: das tropische New York Brasiliens

Ein brasilianisches Sprichwort besagt: „In Rio de Janeiro lebt man, in São Paulo arbeitet man“. Von wegen! São Paulo ist zwar tatsächlich die reichste und chaotischste Stadt Brasiliens. Was aber kaum einer weiß: Die 11-Miilionen Metropole gilt als das New York der Südhalbkugel. Mit allem was dazu gehört: Skyline, China Town, Central Park, 5th Avenue… Warum man dann nicht gleich nach New York fährt? São Paulo hat etwas Tropisches und Temperamentvolles, was andere eher kühle Großstädte nicht haben. Die Palmen überragen fast schon die Skyline, viele Wohnhäuser haben einen Pool auf dem Dach und in den Geschäften gibt es mehr Flip Flops und Bikinis als Blusen und Anzüge. P1220764Die 3 Kilometer lange Avenida Paulista ist die wichtigste Straße in São Paulo. Hier haben die meisten Banken, großen Firmen und Konsulate ihren Sitz. Jeder, der hier vorbeigeht, ist schwer beschäftigt. Kaffee trinken und dabei posieren ist eigentlich verpönt. Nur wenige Seitenstraßen weiter geht es im nobelen Viertel Jardins mit Pools auf den Dächern und besten Restaurants der Stadt gleich viel entspannter zu. P1220779P1220934P1220939P1220901P1220900P1220785Im In-Restaurant A Figueira Rubaiyat wächst ein 300 Jahre alter Feigenbaum auf der Terrasse.P1220958Parque do Ibirapuera ist die größte Grünanlage São Paulos mitten in der Stadt. Hier finden Konzerte, Ausstellungen und zweimal im Jahr die Fashion Week statt. Die meisten Menschen kommen aber – ähnlich wie im Central Park – zum Joggen. Oder zum Flirten. P1220808P1220812Zwischen all den Hochhäusern im Viertel Jardins sind viele kleine Boutiquen versteckt.P1220770P1220831Den besten Ausblick auf das Häusermeer von São Paulo hat man vom Edificio Itália.P1220835P1220848P1220998Im Viertel Liberdade (das China Town von São Paulo) wohnt die größte japanische Gemeinde außerhalb Japans. Die roten Laternen erinnern an Straßen von Tokio. Die Paulistas (Einwohner São Paulos) kommen wegen des guten Sushi hierher. Und weil man hier jeden Quatsch findet.P1230004P1230045Direkt nach der 5th Avenue in New York liegt die Rua Oscar Freire in São Paulo auf Nummer zwei der exklusivsten Einkaufsstraßen Amerikas. Das Einkaufen hier ist wie ein Museumsbesuch. Bei mir hat es sogar für ein paar Havaianas und ein Hippie-Band gereicht. Auf der Rua Oscar Freire befindet sich übrigens der erste und der schönste Havaianas-Store Brasiliens, wo man sich seine eigenen Flip Flops zusammen stellen kann.P1230055P1230058P1230063P1230052P1230075Danke an meine brasilianischen Freunde für die tollen Tipps für ihre Stadt! Muito obrigada! Hier geht´s zu meiner Reisegeschichte über São Paulo in der BZ.