Tobago Memories

Ich werde oft nach der schönsten Reise gefragt, die ich je gemacht habe und ich sage immer (wie öde, ich weiß), dass man das nicht so pauschal sagen kann. Aber im Grunde sind die Reisen die schönsten, von denen man noch lange lebt. Meine Tobago-Reise z.B. liegt zwar schon drei Jahre zurück, aber ich hatte gerade einen unfassbar doofen Monat (jeder, der mich gesehen hat, wollte mir sofort ein Eis kaufen) und habe mich oft daran erinnert, wie nett und entspannt wir es auf der Insel hatten. Zum einen weil ich dort Alex, eine meiner besten Freundinnen kennengelernt habe, und zum anderen, weil Tobago so überrascht. An vielen Stellen sah es aus wie Asien (mit tiefgrünen Buchten und Felsen, die ganz angeberisch aus dem Wasser ragen), dann hatte es aber dieses karibische Flair mit kreolischen Shrimps und Booty-Shake-Partys auf den Booten. Natürlich sind solche Eindrücke immer hochindividuell und genau deshalb kann man niemals den schönsten Ort benennen. Aber falls Ihr einmal nach Tobago fahrt, hoffe ich, dass dieser Post mit meinen Lieblingsorten Euch vielleicht helfen kann, auch Euren zu finden. Und bevor ich jetzt wieder ganz pathetisch werde (Ihr wisst schon, das Eis!), hier kommense:P1740423P1750588Am Strand von dem heutigen Blue Haven Hotel soll Robinson Crusoe gestrandet sein. Und sie haben einen tollen Pool direkt über den Klippen!P1750596P1750551P1740425P1740570P1740695P1740720P1740577Am Tobago Coca Estate spaziert man zwischen Kakao- und Papaya-Bäumen und trinkt dabei – wie auch sonst – Rum. Am Ende interessiert sich allerdings kaum noch jemand für die Kakao-Produktion.P1740789P1740484P1740801Nach dem ganzen Rum auf der Kakao-Plantage ist der kühle Argyle Wasserfall (man muss etwa 20 Minuten durch den Wald laufen) eine super Ernüchterung. Es gibt ja noch viel zu sehen…P1740915P1740844P1740955Und jetzt kommt eines meiner Lieblingsrestaurans auf Erden: Jemma’s Tree House Restaurant oder Jemma’s Sea View Kitchen – so genau weiß keiner, wie es heißt. Nummer eins würde vermutlich besser passen, da das Lokal auf einem Baum gebaut ist. Die meisten sagen aber einfach nur “Jemma’s”. Hier gibt es leckere kreolische Shrimps mit Reis, Auflauf und Gemüse (Jemma mag  Beilagen) und natürlich eine Angostura-Limonade. Angosturabitter würde übrigens auf Trinidad&Tobago erfunden.P1750001P1740987P1750054Auf der Bootsfahrt zu der Naturschutzinsel Little Tobago passiert man Felsen, die fast schon wie in Asien aussehen, und das Haus vom Autor Ian Fleming. Hier hatte er wirklich Ruhe, um James Bond zu schreiben. Und wohl auch eine gute Bar…P1750107P1750314P1750402Zu der Insel kommt man vom Steg des Blue Water Inn Resorts (hier der Infinity-Pool des Hotels). P1750462P1750483Dinner im Café Havana: Lobsterspieß mit Mango-Salat.P1750645P1760322P1750618Das Magdalena Grand Beach Resort ist wahrscheinlich das beliebteste Hotel auf Tobago. Es ist ziemlich groß, aber so weitläufig, dass man die Pools meistens für sich hat.P1750672P1760049Am Pigeon Point kann man sich Stand Up Boards ausleihen oder mit einem Boot eine Bucco Reef Tour machen – mit einem anschließenden Barbecue auf Nomansland. Dazu habe ich einen eigenen Post gemacht. standup2 2P1760168P1760998P1770012P1760283P1770347P1760235P1770374Der Anlegesteg von Pigeon Point ist der meistfotografierte der Welt. Zurecht!P1760354Einer der schönsten Ausflüge, die man auf Tobago machen kann, ist eine Catamaran Tour rund um die Insel (von Mt Irvine aus). Den ganzen Tag am Rum Punch nippen, an den schönsten Buchten, zu denen es sonst keinen Zugang gibt, anhalten, zu den Delfinen ins Wasser springen, schnorcheln. Und es ist auch hier so leer! Als ob die ganze Insel nur für uns gemietet wäre…P1760906P1760396P1760414P1760392P1760914P1760869P1760632P1760866P1760711P1770030Unbedingt auch das Kali’na Restaurant im Magdalena ausprobieren. Ich war natürlich zwischen den Gängen – was denn sonst – den Sonnenuntergang fotografieren! Meinen gefühlt tausendsten auf Tobago.P1760276P1770033P1770105Das, was wir am Vortag mit dem Boot gemacht haben, am Tag darauf dann noch mal mit dem Auto: eine Inselumrundung. Mindestens genauso spannend, weil es so viele Aussichtspunkte gibt. Und Guavenplantagen. Und Avocados. Und Riesenzitronen. Einfach interessiert bei den Bauern nachfragen, was das denn für eine Frucht sei, und Bäääm: Schon bekommt man eine Verköstigung.P1770196P1770145P1770171P1770272P1770242P1770225P1770252P1770280P1770298P1770064P1770437Das Seahorse Inn war für mich nach Jemma’s das beste Restaurant der Insel. Es ist auch ziemlich romantisch.P1770431P1770414P1770497P1770479Die Stonehaven Villas sind super, wenn man etwas mehr Privatsphäre möchte oder mit einer größeren Gruppe bzw. Familie reist (es sind richtige Häuser). Die Pools haben einen tollen Ausblick, die Villas sind aber auch etwas weg vom Schuss.P1770607Lunch im Kariwak Village. Ihre eigenen Gärten und die organischen Rezepte sind legendär (es gibt sogar ein Kochbuch), die Unterkünfte fand ich weniger einladend und der Strand war auch etwas weiter weg… Es ist eher so ein Hippie-Ding. Ich bin zwar auch ein Hippie, aber bitte mit Strand.P1770582Das Coco Reef ist laut den Caribbean World Travel Awards das bestes Resort in der Karibik. Darüber kann man streiten, was es aber vermittelt, ist das Tom-Cruise-Cocktail-Feeling. Es ist irgendwie Vintage, ohne altbacken zu wirken. Und mit einem direkten Strandzugang!P1770510P1770575P1770591P1770568Danke an Trinidad & Tobago für die tolle Reise und natürlich an meine Meisterin der Reiseplanung Alex!

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